13.01.06

Après-Ski

Überlege mir, ob ich nächste Woche in die Berge fahre, um mit dem Rauchen aufzuhören, mit dem Wunder vollbringenden Buch „Endlich Nichtraucher!“ im Gepäck. Von mir aus in ein Berghotel, weit weg von allen Gewohnheiten, und allen Menschen, die ich nicht mehr ausstehen könnte.
Morgens dann auf den Balkon treten und die frische Bergluft tief und rasselfrei einatmen, mit Blick auf das Schreckhorn oder das Faulhorn oder wie die alle heissen. Und jeden Tag einen Dreitausender besteigen, um mich gut und extrem fit zu fühlen, und abends, bevor Langeweile aufkommt, vielleicht einen lustigen Snowboarder in der Après-Ski Bar finden, der mich auch nachts auf andere Gedanken bringt, das wär’ doch was!

Kommentare:

  1. sag ich mir auch oft, und rauche dabei erst mal eine... in wahrheit und insbesondere am nächsten morgen ist es doch so, dass weder ewige jugend noch nächtliche sternschnuppen unsere sehnsucht nach transzendenz befriedigen können.

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  2. wie treffend!
    und doch ist es verlockend, der lichtspur nächtlicher sternschnuppen zu folgen, auch wenn sie nur einen schein von transzendenz im immensen himmel der sehnsucht hinterlassen. ;-)

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