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29.09.14

Bergwelt

beim Aufstieg vor mich hinträumen


und dann wieder auf jeden Tritt achten



nach vier, fünf Stunden Gehen ganz bei mir sein



oben angekommen, der Blick zur einen Seite auf die einsame Hohkienalp


zur anderen Seite ins menschenleere, unendlich weite Soustal 


Glück



18.04.12

So schön, die Offenheit der Kinder

Die drei Mädchen, die auf einer Bergwiese Löwenzahn pflücken. Sie bemerken, dass ich sie beobachte. Es befremdet sie. "Na, pflückt ihr Blumen?" rufe ich ihnen vom Weg aus zu. Sie strahlen mich an, rennen auf mich zu und zeigen mir die Sträusse.

02.10.10

Ferien

 Ein gutes Buch, Musik, Wanderkarte, Daunenjacke und mich dabei.

 Selbstgespräche. Drei Tage ohne Handyempfang.

 Ein Arvenwald. Gespenstisch.

Einsamkeit und Glück 

 
 Aussicht auf ein Calanda Bier. Beschleunigung.

Gemse Schnitzel an Preiselbeer Rahmsauce

Herbst. Stille. Einsamkeit.

14.12.08

Sonntagsmusik bei Minka

Das hat mich eben zu Tränen gerührt.

(Vor allem der Zither-Spieler...)

18.10.07

Wege im Herbst


Panoramawege. Gedankenversunken. Stufen aus Granit. Vorsicht, Schritt für Schritt. Aussicht. Die abgeweideten Berghänge scheinen im Herbstlicht wie abgeschabt. Verkratzt von den Trittspuren der Tiere. Wie mein Inneres. Herbstallerinnerstes.

Erinnerungen. Ruhe. Stille Melancholie. Beruhigung.


Pfade dem Bach entlang. Das Wasser in den frühen Morgenstunden bleiern. Dunkel. Undurchsichtig wie Stanniol.

Höhenwege. Gedankenlos. Schritt um Schritt. Luft. Lust. Wandlerisch. Im Höhenrausch.

Maroniwälder. Wegloses Herumstöbern im Laub. Kullernde Maronis auf Schritt und Tritt. Schlendere nachdenklich im bunten Wald, die Hände in den Hosentaschen, die gesammelten Waldmurmeln zwischen den Fingern klickend.

03.08.07

Pause


von Ozuma Kaname. Bilder einer Passion.



25.07.07

Geniestreiche

Zaubermeister, die Wortbrocken in Reagenzgläsern über die Bunsenbrenner halten bis sie überschäumen und explodieren.

15.07.07

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Heute hat der Drachenkopf zu blühen begonnen. Das erste Blütenköpfchen, das erstaunt in die Welt schaut. Wunderbar!

Bei schönem Wetter ist der Garten ein Paradies und ich habe solch ein Glück meine Nachmittage im Himmel zu verbringen!

23.03.07

Das Gefühl für die Zeit

Ich fahre neuerdings jeden Tag mit dem Zug nach Biel. Und ich renne aus diesem Grund jeden Morgen durch den Bahnhof, weil ich immer spät dran bin und kein Gefühl für Bahnhöfe, wartende Züge und Sekunden habe. Es handelt sich bei verpassten Zügen immer um Sekunden. Und bei erwischten Zügen um pochende Herzschläge.
Während der Zugfahrt lese ich oder kombiniere, was man eben so morgens alles in Gedanken zusammen kombiniert.
Im Moment kann ich aber weder lesen noch denken. Draussen schneit es und der Gedanke an diesen Mann fühlt sich an, als würde es in meinem Kopf stürmen und schneien. Ich traf ihn gestern Nachmittag und er sah noch besser aus, als ich ihn in Erinnerung hatte. Wenn er lachte, bildeten sich kleine Falten auf seinen Wangen und als er mir in die Augen schaute, war ich in höchster Lawinengefahr.
Ach, was will man mehr, als am Zugfenster zu sitzen und die Schmetterlinge im Bauch über den Schnee flattern sehen.

28.02.07

Der Klang bewegter Stille

Le temps reposé rêve des silences en mouvements.
Oscar Wiggli.

09.10.06

Verzauberte Welt




Moosteppich im Bergtannenwald

26.09.06

Und wie fühlen Sie sich?

Es regnet. Die nassen Strassen spiegeln die Bäume der Allee und die Häuser und mich, wie ich laufe, farblos wieder.
Die ganze Welt legt sich mit tiefen, dunklen Schatten auf den glänzenden Asphalt nieder. Wenn ich lange genug nur auf den Boden schaue, tauche ich in diesen schwarz-weiss Film ein. Es ist dramatisch und spannend. Und einsam. Und die Sehnsucht nach Farben und Licht ist gross.
Dann die Ernüchterung, wenn ich hochschaue, und die Welt wieder unerträglich bunt und hell ist.

08.06.06

Frühlingsdüfte

An frisch gemähten Wiesen entlang gehen
Den Geruch von wildem Salbei deutlich erkennen aber vergeblich danach suchen.

Am Rauch eines Feuers erkennen, welches Holz verbrannt wird.

Nach der Unterführung plötzlich Holunderblüten atmen, als lauerte der Holunder genau dort darauf, mich mit seinem Duft zu überfallen.



In einem Tannenwald stehen, besessen von genau diesem Duft