14.11.09

Winterruhe

Heute mache ich den Garten zu.

12.11.09

Wie schwer an der Behauptung festzuhalten, dass man etwas sieht

Ich habe die zivilisierte Kaputtheit der Leute erblickt.
Wie tausende von fallenden Blättern.

Mit guter Laune den Untergang abwenden

Ich kaufte den Regenschirm, weil er sich per Knopfdruck von alleine öffnet. Die Wucht und der Überraschungseffekt waren so gross, dass er mir dabei aus der Hand flog und einen spektakulären Bogen in der Luft zurücklegte. Das überzeugte mich. Ich habe noch nie einen Regenschirm besessen. Regenschirme gehören in die Kategorie Rollkoffer, Kühlschrankmagnete und Duschhauben. Dinge, die sich wie Trojanische Pferde ins Leben einschmuggeln und den Untergang des Lebensstils herbeiführen.
Ich habe viel Spass mit meinem neuen Schirm. Ich erschrecke noch immer jedes Mal, wenn er aufspringt. Das hält mich bei Laune.

10.11.09

Abwechslung im Arztroman

Der Mann neben mir im Adrianos redet wie ein Besessener auf mich ein. Viel zu laut, ich kann gar nicht zuhören. Er trägt eine teure schwarze Hose und ein feines, anthrazitfarbenes Hemd. Einen aparten Ring. Imponierend. Er referiert noch immer. Vermutlich ist er in der Werbung tätig. Kreiert Bedürfnisse. Liefert Lösungen. Im Moment produziert er vor allem Lärm. Sein Badge klemmt noch am Hosenbund. Inselspital. Ein Arzt. Ich trinke rasch aus, zahle und gehe.

09.11.09

Erinnerung

Als die Mauer fiel, hütete ich Schafe im Süden der Schweiz, im Tessin. Es war November, der Nordwind blies eiskalt über die Alpen und brachte schlechtes Wetter. Ich hütete gerade in den Kastanienwäldern um die Dörfer herum. Schafe sind ganz wild auf Maronen. Sie fressen gierig und so viele, bis sie fast platzen. Sie stampfen mit den Klauen auf die stacheligen Hüllen ein, bis die kostbaren Waldmurmeln heraus kullern.



Die Herde klebte den ganzen Nachmittag im Wald an Ort und Stelle fest, bis keine einzige Marone mehr auf dem Waldboden lag. Ich konnte inzwischen in aller Ruhe Steinpilze sammeln und ein paar Äpfel im Garten eines Ferienhauses stehlen. Als es dunkel wurde zogen wir zum Fluss runter zum Nachtlager. Ich lief vor der Herde her und lockte sie, wie ich es von den norditalienischen Bergamaskerhirten gelernt hatte: Rrrrrr, Rrrrrrrsch. Der Wind wurde stärker und die Blätter vom Boden wirbelten durch die Luft. Auf einmal flog ein Fetzen Zeitung in mein Gesicht. Ich schaute auf das Papier und sah ein Foto. Menschen standen auf einer Mauer. Es war die Berliner Mauer. Ich traute meinen Augen nicht und steckte das Zeitungsblatt für später ein. Abends kramte ich das Bild wieder aus der Jackentasche, beleuchtete es mit der Taschenlampe und schaute noch einmal genau. Tatsächlich: Da standen Menschen auf der Mauer und sie jubelten. Ich sah auf das Datum. Die Zeitung war eine Woche alt. Warum hatte mir das niemand erzählt? Immer, wenn ich Menschen traf, fragte ich sie nach Neuigkeiten aus der Welt. Sie wollten zwar über die Schafe reden, aber ich nicht.
- Wie viele Schafe sind das, fragten sie immer.
- 800
- Oh so viele!
- Ja. Und wer bist du? Was machst du so im Leben? Was passiert auf der Welt?

Ich band die Hunde an den Wohnwagen und lief ins Dorf. Habt ihr gesehen, fragte ich die Leute in der Dorfkneipe, in der Zeitung ist ein Bild, da stehen Menschen auf der Berliner Mauer! Die Mauer ist gefallen! Leute! Ist das nicht ein Wunder? Eh, sagten sie, was kümmert uns das, komm, trink einen Grappa und beruhige dich.

06.11.09

Nicht ganz unten

Wenn einem an einem gewöhnlichen, regnerischen Vormittag unerwartet viele Leute nachschauen, dann liegt das nicht unbedingt an den neuen Schuhen oder dem raffinierten Kleid, wie man beschwingten Herzens vermutet.
Die Frau, die mich darauf hinwies, dass das Kleid hinten nicht ganz unten ist, soll in den Himmel kommen. Und bis dahin mit Glück und Gesundheit und vielen Kindern, Schmuck und Blumen, Männern, Sex, Mix-CDs und Diamanten beschenkt werden.
Nicht ganz unten, soviel müssen Sie wissen, ist Ausdruck höflich schweizerischer Zurückhaltung und Verniedlichungsmanie. Es bedeutet nämlich komplett oben.
Alle anderen Frauen, die es sahen und nichts sagten, sollen Autopannen und hysterische Anfälle und Sonnenbrände kriegen.

05.11.09

Arztroman 3

Natürlich schaue ich dann doch. Das war jetzt allen klar. Natürlich bin ich neugierig.

Es gibt genau zwei Doktoren mit diesem Namen. Bei Facebook finde ich die Bilder. Der eine ist ein schöner Mann ganz nach meinem Geschmack. Es ist ein fülliger, entspannt zurücklehnender Mittvierziger mit schwarzem Hemd, Fünftagebart, glänzenden, genussfreudigen Augen und einem klugen Mund. Wenn er spricht, so stelle ich mir vor, dann mit Worten, die man immerzu wie Honig von den Lippen lecken möchte.
Der andere trägt einen blonden, perfekt gestutzten Schnauzbart. Seine Züge sind klar und wohlgeordnet. Sein Mund ist ein dünner Strich, der sich verlegen kräuselt. Ich frage mich, ob in diesem Gesicht jemals eine unkontrollierte Regung zu sehen ist. Natürlich frage ich mich auch, was man tun müsste, um diesem Mann unbeherrschte Laute zu entlocken. Er sieht nett aus. Aber insgesamt unglücklich und etwas geniert.

Ich habe Pech. Es ist der andere.

04.11.09

Arztroman 2

Nic gibt nicht auf: "Im Internet gibt es ein Foto von deinem Traumarzt, du kannst einfach seinen Namen googeln."
Ich google nicht.

02.11.09

Arztroman

Meine lesbische Freundin Nic kennt einen Arzt, mit dem sie mich verkuppeln will.
"Es ist genau so wie bei dir", sagt sie, "unbegreiflich, warum er noch immer alleine ist."
Sie denkt, dass wir gut zusammen passen. Er sei wirklich ein toller Mann, der was im Kopf hat.
"Er ist ein richtiger Mann", fügt sie etwas unbeholfen hinzu, weil sie meinen Geschmack treffen will.
"Du meinst also ein grosser, gelassener, geniesserischer, stattlicher, ekstatischer Mann?", frage ich nach, um sicher zu gehen, was ein Richtiger ist.
"Ich weiss nicht, was für einen Schwanz er hat", antwortet sie meine Befürchtungen ahnend, "aber es ist auch spannend sich mit ihm zu unterhalten."
Nic mag mich. Sie möchte, dass ich glücklich bin. Sie weiss, dass ich ohne Mann nicht glücklich sein kann. Und sie kann nicht glücklich sein, wenn ich es nicht bin. Sie denkt an mich, wenn sie einen tollen Mann trifft. Das ist Freundschaft.
Aber ich traue ihrem Männergefühl nicht.
Lesben (Nic mag das Wort Lesben nicht. Sie nennt sich selber eine Lese. Ich bin eine Hete, was, wenn sie es ausspricht, auch nicht besonders schmeichelnd klingt), also Lesen finden manchmal heterosexuelle Männer toll, die hauptsächlich beste Kumpel sind. Beste Kumpel sind unterdrückt übersexualisiert oder gehemmt. Es sind Männer, die viele beste Freundinnen haben, sich regelmässig mit ihnen zum Teetrinken verabreden, natürlich bei sich zu Hause, und während sie sorgfältig ihre Hemden bügeln, von ihren Reisen in die Sumpfgebiete Südirans berichten, über die Konflikte der Touareg Nomaden in Algerien oder first und second flushs indischer Teesorten reden. Männer, die nie ficken sagen und hohe Plateauschuhe unbegreiflich und hässlich finden. Ich mag solche Männer auch. Das meine ich nicht. Mein Mitbewohner war ein bester Kumpel. Aber ich fand ihn nicht sexy.

01.11.09

30.10.09

Mit jedem erloschenen Stern wird das Weltall etwas dunkler

Sehnsucht erlischt manchmal einfach, wie ein leuchtender Himmelskörper, der unwillkürlich verglüht, wenn der Brennstoff ausgegangen ist.

29.10.09

Gelungen!

Glutenfreie Kindergeburtstagstorte, ohne Eier, ohne Butter, ohne Zucker, ohne Sahne, ohne Nüsse, ohne Schokolade. Mit Apfelmus-Schafmilchquark-Füllung.

27.10.09

Der geheime Wunsch beim Kerzenausblasen.

26.10.09

Özlem

Özlems Lieblingswort ist Frühstück. Wenn sie in Fahrt kommt, sagt sie sogar Fürühstück. Es gibt einige auserwählte Wörter, bei denen sie die Reihenfolge der Silben nie hinkriegt. Verhareitet oder kontrensieren zum Beispiel. Sie kann sich nicht konzentrieren, weil Ali neben ihr sitzt und immer leise vor sich hinmurmelt. Einmal patschte sie mit der flachen Hand auf Alis Hinterkopf, damit er Ruhe gibt. Das hätte sie besser unterlassen. Ali schwieg zuerst tatsächlich ein paar Sekunden und schaute nur konsterniert. Dann sprang er auf wie ein Schachtelteufel und schimpfte los, schlug sich vor Wut ein paar Mal mit weit ausholender Hand auf die Brust, zeigte auf Özlem und haute sich, uns das Unrecht demonstrierend, gleich noch ein Mal selbst auf den Hinterkopf.
Ich habe Teweldebaran zwischen sie gesetzt. Er lässt sich nicht so leicht von Gemurmel beirren.

25.10.09

Schwesterntag


Zeitumstellung, Sonntagsbrunch, Kindheitserinnerungen, Wasserrutschbahnen, Grünteeseife, Masseurhände, Sprudelbad, Wohlfühltag, Orgasmusgeschichten, Lammbraten, Rotweingläser, Schwesternglück.

23.10.09

Apfelstrudel mit warmer Vanillesauce

Es gibt keinen anderen Teig, der sich so schön geschmeidig und seidig glatt anfühlt.

Und immer wieder seine Ruhe verlangt, entspannen will, innere Elastizität gewinnen muss, um seine delikate Mission zu erfüllen.



Das Schönste aber ist, wie er sich, wenn er flach über meinen beiden Handrücken liegt, mit gleichmässig behutsamen Bewegungen zu einer hauchdünnen Membran ausziehen lässt.

22.10.09

Heloiza

Heloiza bekommt eigentlich alles, was sie will. Sie ist jung, hübsch und hat ihre Kindheit in Porto Alegre verbracht. Ihr Körper übernimmt das Sprechen. Ihre Rede, also alles an ihr, ist weich, anschmiegend und abrundend. Die deutschen Wörter sind kompliziert wie Millionenbeträge, darum rundet sie sie pauschal und grosszügig ab. Immer, wenn sie sechs sagt, kichert sie. Ihre Lieblingszahl ist sexundsexyg.

21.10.09

Harutyun

Harutyun liest Sätze nur andeutungsweise. Er liest ein, zwei Worte und denkt sich den Rest aus. Ich vermutete zuerst, dass er eine Leseschwäche hat. Aber das ist es nicht. Er sieht nicht gut. Um die Buchstaben zu erkennen, muss er sie zwei Zentimeter vor die Augen halten. Darum kneift er wie ein geblendeter Maulwurf die Augen zusammen und senkt, aber auch nur wenn es unbedingt sein muss, die Stirn bis auf den Tisch und legt die Nase ins Buch. Er bekommt bald eine neue Brille.

19.10.09

Schwesterliche Beratung

Es war so kalt, dass ich beinahe vom Fahrrad fiel. Ich mag Kälte. Aber noch vor genau einer Woche war ich in der Aare baden. Im Bikini. Das muss man sich mal vorstellen. Ich meine mehr so grundsätzlich vorstellen, nicht bildlich. Ich mag Kälteeinbrüche wirklich. Aber sie brach diesmal sehr an den Ohren und Händen ein. Am Bahnhof stellte ich das Rad ab, entschlossen, von nun an die Strassenbahn zur Arbeit nehmen und mir ein Abonnement zu kaufen. Am Schalter standen aber so viele Leute an, dass ich mich kurzerhand umentschied das Geld in eine Wollmütze und Handschuhe zu investieren.
Im Moment gibt es recht hübsche Mützen, mit Pompons oben drauf oder seitlich geflochtenen Bändern, die wie Haarzöpfe aussehen. Ich probierte alle Mützen im Laden an und fragte eine junge Frau, die gerade einen Mantel probierte, welche die schönste sei. Sie beobachtete meine Verwandlungen mit schwesterlicher Geduld und sagte: "Die Helle ist die beste." Ohne Pompon. Und ohne Zöpfe. Das fand ich auch. Dann wollte sie meine Meinung zu zwei Mänteln wissen. Ich sagte mit schwesterlicher Ehrlichkeit, dass leider keiner der beiden ihr stehe.

17.10.09

Angelez

Auch Angelez hat eine Narbe am Hals. Sie ist als Kind von einem Hund gebissen worden. Der Hund sprang ihr direkt an den Nacken. Sie ist eine kleine, dünnbeinige, 45 jährige Mexikanerin. Sie trägt jeden Tag Cowboystiefel und einen Jeans-Minirock und viel Schmuck an den Ohren. Ich denke bei ihr immer an Kirmes, Softeis, Zuckerwatte und Revolverschüsse. Sie spricht lauthals und spärlich Worte, als wären es Plüschtiere, die sie am Schiessbudenstand den Gewinnern aushändigt. Sie formt ihre Lippen zu einem Kussmund, wenn sie fotografiert wird. Die Frauen fotografieren ständig mit ihren Handys. Sie strömen für jedes Bild wie Quecksilberkügelchen zusammen, halten die Köpfe aneinander und verschmelzen zu einem gemeinsamen Fotolächeln.

15.10.09

Amalia

Amalia ist 18, hat schwarze, lange Haare, die sie mit dem Bügeleisen glättet. Sie legt die nassen Haare auf das Bügelbrett, ein Küchentuch drauf und ihre Schwester bügelt drüber. "Warum nimmst du kein Glätteisen," fragt Veronika. Veronika ist Ukrainerin und Fotomodell. Sie ist spindeldünn, hellhäutig und durchscheinend wie ein Phantom. "Meine Haare sind zu dick," antwortet Amalia, "das schafft ein Streckeisen nicht." Einmal hatte die Schwester keine Lust zu bügeln und Amalia versuchte es selber. Dabei geriet sie mit dem heissen Bügeleisen an den Hals. Sie zeigt uns die Brandnarbe.

Ali

Ali kämpft mit Wörtern. Er vergisst oder verwechselt sie, redet aber pausenlos, weil er gewissenhaft jedes meiner Worte ein paar Mal nachspricht. Er hat dunkelgrüne Augen und ist still und leise in Amalia, die Armenierin verliebt.

14.10.09

Teweldebaran

Teweldebaran ist Eritreer und lernt mit elf anderen Menschen in einem Sprachkurs Deutsch. Teweldebaran wird T’wld’brn ausgesprochen. Er spricht auch Deutsch gänzlich vokallos, dafür rollt er ausgiebig das r. Er ist am 1. Januar 1988 geboren, wie drei andere Eritreer in der Klasse auch, was keineswegs ein seltener Zufall ist, sondern auf einer geschätzten und ordnungsmässigen Festlegung eines Fremdenpolizeibeamten beruht. Err’st von B’rruf Soldat. Er ist desertiert und muss sich erst an sein neues, adrenalinarmes Leben gewöhnen. Er kann töten und überleben. Jetzt kämpft er mit der Langeweile und den Vokalen.

13.10.09

Seine Pantoffeln

sein Teeglas, seine Bücher, seine Weltkarte, seine russischen, filterlosen Zigaretten, sein Sliwowitz. Es ist eine Zeremonie der Sentimentalität, die Gebrauchsgegenstände eines Verstorbenen wegzuräumen.
Mein Mitbewohner hat ein paar Flaschen vorzüglichen Wein im Zimmer hinterlassen, die ich allmählich trinke. Heute einen süssen Johanniberger aus dem Wallis. Ich teile seine Vorliebe für süsse, schwere Weissweine. Daneben koche ich Basmati Reis mit Korinthen und Gänsebrüstchen mit Beifuss. Beifuss ist so ein Kraut, das im Kräutergarten wächst, aber nie geerntet wird. Es passt zu fettigen Gerichten, klärt mich meine Mutter am Telefon auf, zum Beispiel Gänsebraten. Als ich meine Sauce probiere, schmeckt sie bitter und nach Brechmittel. Ich rette meine Gänsebrust mit viel Pfeffer, Koriander und einer libanesischen Gewürzmischung, die mein Mitbewohner hinterlassen hat.

12.10.09

Der Sommer ist vorbei

Inzwischen ist mein Mitbewohner gestorben. Er hatte einen Aortariss. Er legte sich früh hin, weil er sich nicht so gut fühlte. Dann schlief er ein. So starb er.
Natürlich ist er zu jung gestorben und ich bin traurig, dass er gegangen ist. Aber so einen Tod kann man sich eigentlich nur wünschen. Ich hätte nichts dagegen zu sterben, bevor ich alt bin. Bis dahin lebe ich mein Leben dreifach, als hätte ich nur dieses eine.
Mein Mitbewohner hatte viele Verehrerinnen. Dutzende von Frauen weinten an seinem Grab. Die Beerdigung fand in einem kleinen Bergdorf im Wallis statt, das man nur mit einer Luftseilbahn erreicht. Er war ein Einzelgänger und das wirkt ziemlich anziehend auf Frauen, die sich immer nur in Männer verlieben, die man nicht kriegen kann. Aber ich kann die Frauen schon verstehen. Er war begabt, sprach acht Sprachen fliessend. Zudem konnte er nächtelang Geschichten erzählen und war ein guter Tierstimmenimitator.

05.07.09

14.06.09

... zwei Wochen Ferien

03.06.09

Wegweiser der Liebe

Wenn man überall in der Stadt die Stellen, an denen man Sex hatte, mit einem kleinen Zeichen versähe. Auf Steinbänken, Treppenabsätzen oder Terrassengeländern ein Kreuz ritzte. Oder dieses schöne Zeichen:

Dann würden die Gedanken bei einem heiteren, vorsommerlichen Abendspaziergang unter den Altstadtlauben von einem kleinen Zeichen auf einer Steinmauer in eine Erinnerung oder ein heimliches voyeuristisches Imaginationsvergnügen gelenkt.